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Homepage von Hannelore Hilgert
Die Mostwaage des Herrn Oechsle
Im Herbst, wenn die Trauben reifen, beginnen die Winzer den Zuckergehalt in den Weinbeeren zu messen, um die mögliche Reifeentwicklung einschätzen zu können. Der Zucker, der bei der Vergärung des Mostes in Alkohol umgewandelt werden kann, ist Maßstab für die Reife der Trauben und bestimmt im wesentlichen das Mostgewicht, das auch heute noch in Öchslegraden ausgedrückt wird. Der Name dieser Maßeinheit bezieht sich auf den Apotheker, Goldschmied und Physiker Ferdinand Oechsle (1774-1852), der in Pforzheim lebte und sich oft über seinen Wein ärgerte. "Wenn man den Zuckergehalt des Mostes auf einfache Weise bestimmen könnte, müßte es doch möglich sein, die Entwicklung des Weines besser voraussehen zu können", sagte sich Ferdinand Oechsle und begann über die Konstruktion eines geeigneten Meßinstrumentes nachzudenken. Das Resultat von Oechsles Arbeiten war eine spindelähnliche Senkwaage mit einer Skala, die die unterschiedliche Dichte des Mostes anzeigt. Je höher der Zuckergehalt des Mostes ist, desto schwerer bzw. dichter ist der Most und desto höher ragt die eingetauchte Mostwaage aus dem Most heraus. Die dabei sichtbar werdenden Teilstriche der Skala zeigen dann die Öchslegrade an. Inzwischen gibt es eine weitere einfache Methode zur Bestimmung der Öchslegrade. Das Gerät hierzu nennt sich Refraktometer, welches die Oechsle durch die Lichtbrechung ermittelt. Dazu ist lediglich ein Tropfen Most erforderlich.
Öchsle.
Die Mostwaage des Herrn Oechsle Der wesentliche Verdienst Ferdinand Oechsles liegt in der einfachen Handhabung der Öchsle-Waage und leichten Umrechnung der Öchslegrade in potentiellen Alkohol. Ein Grad Öchsle entspricht einer Gewichtsdifferenz von einem Gramm und in etwa zwei Gramm Zucker pro Liter Most. Wenn die theoretische Alkoholausbeute des Zuckers mit 47% berücksichtigt wird, kann vereinfacht angenommen werden: "Ein Grad Öchsle bzw. 1° entspricht ca. 2 Gramm Zucker pro Liter Most und daraus kann rund 1 Gramm Alkohol gewonnen werden". Ein Beispiel: Aus einem Most mit einem Mostgewicht von 80° kann ein Wein mit 80 Gramm Alkohol pro Liter bzw. 10 %Vol. gewonnen werden. Das Mostgewicht resultiert aber nicht ausschließlich aus dem Zuckergehalt, sondern ist auch abhängig vom Extraktgehalt (alle nichtflüchtigen Stoffe des Mostes) und läßt damit deutliche Prognosen für den Gesamtcharakter des künftigen Weines zu.
Das Weingesetz fordert, daß die Qualitätsmaßstäbe für die Weine unterschiedlicher Rebsorten und Herkünfte entsprechend den natürlichen Produktionsbedingungen, also Klimafaktoren und Rebsorteneigenschaften, festzulegen sind. Daraus folgt, daß bei gleicher Qualitätsbezeichnung je nach Rebsorte und Anbaugebiet unterschiedliche Mindestmostgewichte festgelegt sind. Damit werden eine gewisse Chancengleichheit für die Winzer garantiert und die gebietstypischen Merkmale der Weine bewahrt. Je günstiger das Klima, je höher die Reife bzw. je später die Lese, desto höher sind die Mostgewichte und desto gehaltvoller werden die Weine. Kabinettweine (unsere leichtesten Weine) beginnen mit 67°-85° (Hilgert: ab 80°), Spätlesen mit 76°-92° (Hilgert: ab 88°) , Auslesen mit 83°-105° (Hilgert: ab 100°), Beerenauslesen und Eisweine mit 110°-128° (Hilgert: ab 125°)und Trockenbeerenauslesen mit 150°-154°

Im Herbst, wenn die Trauben reifen, beginnen die Winzer den Zuckergehalt in den Weinbeeren zu messen, um die mögliche Reifeentwicklung einschätzen zu können. Der Zucker, der bei der Vergärung des Mostes in Alkohol umgewandelt werden kann, ist Maßstab für die Reife der Trauben und bestimmt im wesentlichen das Mostgewicht, das auch heute noch in Öchslegraden ausgedrückt wird. Der Name dieser Maßeinheit bezieht sich auf den Apotheker, Goldschmied und Physiker Ferdinand Oechsle (1774-1852), der in Pforzheim lebte und sich oft über seinen Wein ärgerte. "Wenn man den Zuckergehalt des Mostes auf einfache Weise bestimmen könnte, müßte es doch möglich sein, die Entwicklung des Weines besser voraussehen zu können", sagte sich Ferdinand Oechsle und begann über die Konstruktion eines geeigneten Meßinstrumentes nachzudenken. Das Resultat von Oechsles Arbeiten war eine spindelähnliche Senkwaage mit einer Skala, die die unterschiedliche Dichte des Mostes anzeigt. Je höher der Zuckergehalt des Mostes ist, desto schwerer bzw. dichter ist der Most und desto höher ragt die eingetauchte Mostwaage aus dem Most heraus. Die dabei sichtbar werdenden Teilstriche der Skala zeigen dann die Öchslegrade an. Inzwischen gibt es eine weitere einfache Methode zur Bestimmung der Öchslegrade. Das Gerät hierzu nennt sich Refraktormeter, welches die Oechsle durch die Lichtbrechung ermittelt. Dazu ist lediglich ein Tropfen Most erforderlich.
Der wesentliche Verdienst Ferdinand Oechsles liegt in der einfachen Handhabung der Öchsle-Waage und leichten Umrechnung der Öchslegrade in potentiellen Alkohol. Ein Grad Öchsle entspricht einer Gewichtsdifferenz von einem Gramm und in etwa zwei Gramm Zucker pro Liter Most. Wenn die theoretische Alkoholausbeute des Zuckers mit 47% berücksichtigt wird, kann vereinfacht angenommen werden: "Ein Grad Öchsle bzw. 1° entspricht ca. 2 Gramm Zucker pro Liter Most und daraus kann rund 1 Gramm Alkohol gewonnen werden". Ein Beispiel: Aus einem Most mit einem Mostgewicht von 80° kann ein Wein mit 80 Gramm Alkohol pro Liter bzw. 10 %Vol. gewonnen werden. Das Mostgewicht resultiert aber nicht ausschließlich aus dem Zuckergehalt, sondern ist auch abhängig vom Extraktgehalt (alle nichtflüchtigen Stoffe des Mostes) und läßt damit deutliche Prognosen für den Gesamtcharakter des künftigen Weines zu.
Das Weingesetz fordert, daß die Qualitätsmaßstäbe für die Weine unterschiedlicher Rebsorten und Herkünfte entsprechend den natürlichen Produktionsbedingungen, also Klimafaktoren und Rebsorteneigenschaften, festzulegen sind. Daraus folgt, daß bei gleicher Qualitätsbezeichnung je nach Rebsorte und Anbaugebiet unterschiedliche Mindestmostgewichte festgelegt sind. Damit werden eine gewisse Chancengleichheit für die Winzer garantiert und die gebietstypischen Merkmale der Weine bewahrt. Je günstiger das Klima, je höher die Reife bzw. je später die Lese, desto höher sind die Mostgewichte und desto gehaltvoller werden die Weine. Kabinettweine (unsere leichtesten Weine) beginnen mit 67°-85° (Hilgert: ab 80°), Spätlesen mit 76°-92° (Hilgert: ab 88°) , Auslesen mit 83°-105° (Hilgert: ab 100°), Beerenauslesen und Eisweine mit 110°-128° (Hilgert: ab 125°)und Trockenbeerenauslesen mit 150°-154° Öchsle.
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