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Homepage von Hannelore Hilgert
Die Geschmacksangabe auf dem Weinetikett
Trocken, halbtrocken oder mit ausgeglichener Süße?
Für viele Weinfreunde ist die Geschmacksrichtung eines Weines – z. B. ohne schmeckbare Süße, also "trocken", mit nur schwach wahrnehmbarer Süße "halbtrocken", oder mit deutlicher Süße, also "lieblich" oder "süß" – wichtiger als Qualitätsstufe, geographische Herkunft oder Jahrgang, ja manchmal auch wichtiger als die Rebsorte. Das ist verständlich, weil wir das Fehlen von Süße bzw. die Ausprägung von Süße am ehesten feststellen können und diesbezüglich an den Wein unterschiedliche Anforderungen stellen. Deshalb wird auch bei der Etikettengestaltung und Weinbeschreibung diesem Informationsbedürfnis besonders Rechnung getragen. Obwohl die Geschmacksbezeichnungen im Weingesetz analytisch exakt definiert sind, sollte man sich nicht nur an den analytischen Werten orientieren, sondern in die Weinbeurteilung auch die Erfahrungen mit den spezifischen Merkmalen von Rebsorten, Jahrgängen, Herkünften und Qualitätsstufen einbeziehen, also den Wein in seinem Gesamtbild sehen. Wenn Ihnen dazu die eigenen Erfahrungen noch nicht ausreichen, sollten Sie vorbehaltlos probieren und souverän entscheiden, welcher Wein Ihnen am besten schmeckt. Denn Vorurteile hinsichtlich des Weingeschmacks hindern am Weingenuß.

Klare Kennzeichnung auf dem Etikett.
Die Kennzeichnung der Weine mit Geschmacksangaben ist zwar nicht vorgeschrieben, aber sie wird im Interesse der Verbraucherinformation fast immer genutzt. Das macht Ihnen die Weinauswahl leichter.
Das Weingesetz läßt für die Weinbeschreibung auf dem Flaschenetikett nur vier Geschmacksbegriffe zu:
Trocken für durchgegorene Weine ohne schmeckbare Süße, wenn der Restzuckergehalt bis höchstens 4 g/l oder bis höchstens 9 g/l aufweist und der in g/l Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt höchstens 2 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt (Formel: Säure +2 bis zur Höchstgrenze 9). Beispiele: - Ein trockener Wein mit 5 g/l Gesamtsäure darf höchstens 7 g/l Restzucker haben (5 + 2 = 7). – Ein trockener Wein mit 8 g/l Gesamtsäure darf höchstens 9 g/l Restzucker haben (8 + 2 = 10, aber Höchstgrenze = 9).
Halbtrocken für Weine mit kaum schmeckbarer Restsüße, wenn der Restzuckergehalt des Weines die für "trocken" festgelegten Höchstwerte übersteigt und maximal 12 g/l oder höchstens 18 g/l erreicht und der in Weinsäure ausgedrückte Gesamtsäuregehalt bis zu 10 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt (Formel: Säure + 10 bis zur Höchstgrenze 18).
Lieblich darf nur verwendet werden, wenn der Wein einen Restzuckergehalt aufweist, der die für halbtrocken festgelegten Werte übersteigt, aber höchstens 45 g/l erreicht. Süß darf nur gebraucht werden, wenn der Restzuckergehalt mindestens 45 g/l beträgt.

Genießen Sie die Abwechslung!
Es lohnt sich, unterschiedliche Geschmacksrichtungen kennenzulernen. Wenn Sie bisher kaum trockene oder halbtrockene Weine getrunken haben, sollten Sie diese vorerst mal nur zum Essen probieren. Sie werden erstaunt sein, welch angenehme Harmonie diese sie mit den Speisen bilden. Liebliche oder süße Weine können gut zu einigen Vorspeisen, die ebenfalls süße Komponenten aufweisen, passen. Sie eignen sich häufig als Begleiter von reifem, würzigem und fettreichem Käse und sind ideale Ergänzungen zu fruchtigen Desserts. Edelsüße Weine, die uns meist als Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen und, wenn uns das Glück besonders hold ist, als Eisweine begegnen, sind Raritäten unter den Qualitätsweinen mit Prädikat. Sie sind elegante Aperitifs, wertvolle Ergänzungen zu phantasievoll zubereiteten Desserts und begehrte Festtagsweine sowie zu ganz besonderen Gelegenheiten.

Die Geschmacksrichtungen bei Sekt.
Leider haben die Angaben "trocken" bei Sekt und bei Wein nicht die gleichen geschmacklichen und analytischen Bedeutungen. Dies liegt daran, daß die Geschmacksbezeichnungen bei Wein später festgelegt wurden als bei Sekt und eine für beide Produktgruppen gemeinsame Regelung nicht herbeigeführt werden konnte. Wer Sekt bevorzugt, der dem Geschmackstyp eines trockenen Weines entspricht, sollte zu "extra brut" oder "brut" greifen. Beim Vergleich der Geschmacksbegriffe und der analytischen Werte sollte berücksichtigt werden, dass das im Sekt vorhandene Kohlendioxid das Geschmacksbild der Süße deutlich unterdrückt.

extra brut bis 9 g/l
brut bis 15 g/l
extra trocken bis 18 g/l
trocken 17-35 g/l
halbtrocken 33-50 g/l
süß mindestens 45 g/l
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